Marketing-Tool QR-Codes: 42% Reichweite bei US-Konsumenten

QR(Quick Response)-Codes werden auch in Deutschland immer populärer. Auf Plakaten, Anzeigen, Eintrittskarten, Etiketten, Verpackungen und Visitenkarten finden sich die schwarz-weissen Barcodes. Kurz mit dem Smartphone gescannt verlinken Sie zu Webseiten, Videos oder Text. Doch werden QR-Codes überhaupt vom Konsumenten genutzt? Dieser Frage ist lab24.com nachgegangen und hat 500 US-Amerikaner befragt und einige Ergebnisse in einer schönen Infografik veröffentlicht.

Infografik QR Codes in USA

QR-Codes in den USA (2011, labs24.com)

Für mich besonders positiv überraschend: knapp die Hälfte der befragten Personen kennt sich mit QR-Codes aus. Spannend wäre natürlich nun zu evaluieren, ob die deutschen Verbrauchen ähnlich “aufgeklärt” sind. Klar ist aber: QR-Codes sind ein sinnvolles Marketing-Tool und nicht nur ein Gag für die Werbeszene.

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Trendreport Juli 2011: Nur 1,5% der Fans interagieren mit einer Marke auf Facebook

In der gerade veröffentlichten Studie “Trendreport Juli 2011: Facebook, Marken & TV in Deutschland” der Agenturen Zucker und pilot wurden die Facebook-Seiten der Top100-Werbespender-Marken auf ihre Interaktionsleistung hin untersucht. Neben aktuellen (Vergleichs-)Zahlen ist vor allem die eingeführte Typologie des “Marken-Verhaltens” interessant und diskussionswürdig. Hier nun die bei Slideshare veröffentlichte Ergebnispräsentation zum Nachlesen.

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Gut gerockt: Crunch Band Mobile App von Pringles

Pringles, mit 14,7 Mio Facebook-Fans eine der erfolgreichsten Marken im Social Web, hat eine wirklich coole neue App für iPhone und Android-Smartphones gelaunched: die Crunch Band Mobile App (gibts hier, leider noch nicht im deutschen Appstore) . Im Rahmen des Pringles Festival Summer und anderer Aktivitäten im Live-Music-Umfeld angesiedelt können Handy-Nutzer nun selbst mit dieser App Rock-Tunes erzeugen. Ähnlich Apple’s Garageband kann man ganz einfach kleine Rocksongs zusammenstellen, dazu muss das Handy wie ein echtes Instrument bewegt werden – die Sensoren der Smartphones machen dies möglich.

Sehr spielerisch (und absatzfördernd) müssen die 15 Instrumente durch das Scannen von Barcodes auf Pringles-Packungen erst “freigeschaltet” werden, zusätzlich gibt es auch eine Reihe von Badges, die natürlich auf Facebook geteilt werden können.

Abgerundet wird die Aktion durch ein wirklich cooles Video “Rockutorial”, in dem die App von etwas skurrilen Nerds vorgestellt wird.
Daumen hoch für diese klasse Aktion!

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W3B Studie: Nur 25% der Social Media-Nutzer folgen mehr als fünf Marken bei Facebook, Twitter & Co

Mit seinen fast 20 Millionen Nutzern in Deutschland ist vor allem Facebook ein attraktives Kommunikationsmedium für Marken im Social Web geworden. Aus gutem Grund drängen nahezu alle Unternehmen in das größte Social Network und launchen Facebook-Seiten oder Twitter-Kanäle für alle erdenklichen Marken.

Doch welche Stellenwert hat Markenkommunikation überhaupt bei den Konsumenten in Social Networks?

Genau darauf hat die aktuelle W3B-Studie (www.fittkaumaas.de) einige interessante Antworten: “nur” etwa 46% der Nutzer von Social Networks (im Wortlaut: “Facebook & Twitter & Co”) folgen überhaupt Unternehmen bzw. Marken oder Produkten, folglich spielt der Dialog mit Marken oder Unternehmen für mehr als die Hälfte der Nutzer (noch) keine Rolle. 55% Prozent derjenigen Nutzern, die Marken oder Unternehmen folgen, beschränken dies auf maximal 5 Social Media-Präsenzen, lediglich 25% folgen mehr als 10 Marken.

Spannend aus Markensicht dürfte in naher Zukunft sein, ob sich dieses Konsumentenverhalten ändert: werden Social Networker in Zukunft mehr Marken folgen und werden die bisher nicht marken-affinen Nutzer anfangen, ihren Lieblingsmarken zu folgen? Es bleibt spannend, aber ein Verdrängungskampf der Marken um die Gunst der Fans und Follower scheint unausweichlich.

Quelle: Fittkau & Maaß Consulting, Juni 2011, http://www.w3b.org

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Social Media Goes Billboard

In der letzten Zeit haben zwei Kampagnen gezeigt, wie man geschickt Social Media mit Out-Of-Home-Medien verbindet. Die neuen großen LED-Billboards eignen sich dabei hervorragend, interaktiv und live von Nutzern gesteuert zu werden. Mitte Mai startete MINI dazu auf Facebook eine App, die Facebook-Fotos in ein MINI-Framework verpackte und live auf ein digitales Billboard in Berlin brachte. Der Clou: eine Webcam erlaubte es, das eigene Bild dann auch live zu sehen. Also sehr spielerisch, sehr spannend, sehr viral. “BE MINI” eben.

Europcar UK geht ähnliche Wege und verknüpft Twitter mit einem ganzen Network von Billboards.

Billboard mit Tweets

Jeder Tweet mit dem Hashtag #myextrahour wird live angezeigt. Der Hintergrund: durch den neuen neuen Abhol-Service für Mietwagen sparen Europcar-Kunden Zeit. Die Kampagne fordert nun auf zu tweeten, was die Kunden mit dieser gewonnen Zeit anfangen sollen.

Beide Ansätze zeigen, wie man Kunden intelligent und sympathisch in Kampagnenkommunikation integriert. Dabei liefern liefern Facebook und Twitter nicht nur die ideale Schnittstelle mit digitalen Outdoor-Medien, sie sorgen direkt für die entsprechende virale Aufmerksamkeit und damit Reichweite online.

Und wir dürfen gespannt sein, welche Spielarten zwischen Social Media und Digitale Signature in Zukunft in der Markenkommunikation noch zu sehen sein werden.

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Facebook: Voting-Gewinnspiele vor dem Aus?

Es könnte für alle Marketer so schön und einfach sein: Voting- Gewinnspiele sorgen durch ihre Viralität für Aufmerksamkeit und hohe Teilnahmezahlen im Social Web. Also ein probates Instrument, um der eigenen Marke mehr Reichweite zu verschaffen ohne den Mediatopf allzu sehr strapazieren zu müssen.

Aber die Realität sieht mittlerweile anders aus, wie zuletzt Nivea und vor allem Pril erfahren mussten. Votings wurden manipuliert, Fake Accounts und Clickbots eingesetzt und auf den Pinnwänden beschimpft und unter der Gürtellinie ausgeteilt. Und das unerfreuliche ist: selbst wenn die schwarzen Schafe über IP-Tracking und manuelle Überprüfung aussortiert wurden, bleibt ein übler Beigeschmack auf der Pinnwand übrig. Da hilft dann auch kein besonnenes Community-Management. Und wer sogar Postings und Kommentare löscht, riskiert erst recht einen richtigen Shitstorm.

Aber was ist die Alternative?

Votings sind immer noch dort einsetzbar, wo die Eintrittsbarriere zur Teilnahme sehr hoch ist. Beispielsweise bei Castings mit Bewerbungsvideos. Auch eine Kombination mit einer Jury ist sinnvoll: die Community entscheidet über die Top100, die Gewinner werden von einer Jury gekürt.

Die beste Wahl dürfte aber in den meisten Fällen die gute alte Verlosung sein. Jeder Teilnehmer hat die gleichen Gewinnchancen, niemand fühlt sich benachteiligt und hat deswegen keinen Grund, sich auf der Pinnwand aufzuregen. Und die Vitalität? Sorgen sie für Preise, über die man spricht. Je wertiger und aussergewöhnlicher, desto besser. Viel Erfolg!

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Die Twitterwelt zum Durchklicken

Twitter hat vor kurzem die 160 Millionen Marke bei den Nutzerzahlen durchbrochen. Millionen von Tweets werden täglich veröffentlicht. Und auch an Tools für Recherche, automatisiertes Posting, Tracking etc. herrscht wahrlich kein Mangel. Eine “Übersicht” der Twitterwelt wurde nun auf briansolis.com veröffentlicht. Bitte sehr! :-)

Twitterverse

http://oneforty.com/item/feedalizr Image Map
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Der Wert eines Facebook Likers (Infografik)

“Was ist der Wert eines Facebook Likers?” ist wohl eine der meist gestellten Fragen bei der Planung und Bewertung von Social Media Aktivitäten. Oder besser: “Welcher Netzwerk-Effekt wird pro Liker meiner Marke erzielt?”. Genau dazu hat DDB Worldwide in Zusammenarbeit mit Opionion Research die Untersuchung “Facebook and Brands” durchgeführt und im Oktober 2010 veröffentlicht. Die wichtigsten Ergebnisse habe ich übersetzt und in die folgende “Infografik” gepackt.

Ein Lesebeispiel: 76% geben an, häufig oder gelegentlich auf den “Like”-Button eines Postings einer Marken Seite zu klicken. Laut Facebook Marketing hat ein Facebook Nutzer im Schnitt 130 Freunde. Diese Zahlen ergeben zumindest einen guten ersten Eindruck zu den erwartenden Netzwerk-Effekten.

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Meine TOP5 Quellen zu Social Media Marketing im Internet

Die Entwicklung von Social Media Marketing hat eine dermaßen schnelle Fahrt aufgenommen, dass es täglich Neuigkeiten zu Features, Kampagnen und Strategien im Netz gibt. Nur ein regelmäßiger Besuch der wichtigsten Online-Quellen hält einen auf dem aktuellsten Stand. Hier nun meine ganz persönliche TOP5.

Platz 5: Facebookbiz.de <Link>

Praktisch, informativ und auf Deutsch. Eher nüchtern formuliert, aber gut recherchiert und Praxis-relevant.

Platz 4: Social Commerce Today <Link>

Mit dem Focus auf Commerce. Dadurch mit viel Tiefe und stets aktuell.

Platz 3: Mashable/Social Media <Link>

Der Klassiker mit den schnellsten Meldungen.

Platz 2: Social Media Examiner <Link>

Der Claim “Your Guide to the Social Media Jungle” sagt alles. Erfrischendes Design, viele “How-tos”.

Platz 1: Brian Solis <Link>

Social Media weitergedacht von Visionär und Buchautor Brian Solis. Pflichtlektüre.

Nachgefragt: Welche Quelle fehlt, liebe Leser?

Sicherlich hat jeder seine ganz persönlichen Lieblingsquellen zu Social Media. Deswegen freue ich mich über alle Tipps, welche Blogs, Webseiten und andere Quellen lesenswert sind. Bitte einfach in die Kommentare posten.

Vielen Dank!

Sven Hoffmann

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Aaron Koblin: Die neue Visualisierung der Welt

Google Maps, Google Earth und letztlich auch Google Streetview verdeutlichen, wie die Verfügbarkeit von neuen und einfachen Karten unseren Blick auf die Welt verändern. Abseits der geografischen Darstellung und Verknüpfung mit Fotos und Informationen hat der New Yorker Aaron Koblin Karten entwickelt, die komplexere Zusammenhänge der Mobilität und der Informationsflüsse darstellen. “New York Talk Exchange” und “Flight Patterns” verwandeln abstrakte Daten in wundervolle Visualisierungen.

Beide Ansätze sind im MoMA gelandet und haben international Aufmerksamkeit erlangt. Mehr dazu auf http://www.aaronkoblin.com/ .

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